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Erläuterung Atlastherapie

Der Atlas ist der Träger und das Bindeglied des Kopfes.

Sämtliche Bewegungen der Kopfgelenke sind durch drei Bandstrukturen biomechanisch gesteuert. Besonders im Bereich der oberen Halswirbelsäule ist für eine Behandlung ein genauer Befund und eine strukturelle Gewebsabtastung unerlässlich für eine zufriedenstellende Therapie mit Erfolg.
Dies erfordert jedoch exakte anatomische Kenntnisse und etwas Übung. Nur ein genaues Verständnis der Bewegungsabläufe und strukturell funktionellen Zusammenhänge ermöglichen es, hier Fehlerquellen zu erkennen und zu therapieren.
Durch eine Fehlstellung des Atlas können Sensibilitätsstörungen und vegetative Entgleisungen auftreten. Durch die daraus entstehende fehlerhafte Innervation der Muskulatur wird der Atlas noch zusätzlich in die Fehlposition gezogen und manifestieren diese. Das kann zu Stauungskopfschmerzen führen.

Eine Fehlposition des Atlas begründet sich oft auf:
Eine skoliotische Wirbelsäule, blockierungen oder Veränderungen aus der „Peripherie”, Beinachsenasymmetrie, eine zu hoch gesetzten Zahnfüllung (einseitige Kaubelastungen), Einseitige körperliche Belastungen und psychische Belastungen wie Stress und schlechter Schlaf.
Daraus können Sprach- und Schluckstörungen sowie Störungen des vegetativen Nervensystems auftreten. Auch kann es zu Gleichgewichtsstörungen und Schwindel und die damit verbundenen Unsicherheiten im Alltag kommen.
Eine reine Atlasbehandlung macht deswegen keinen Sinn. Es ist ganz wichtig Ursachenforschung zu betreiben um einen Gesamtüberblick zu bekommen. Erfahrene Therapeuten schöpfen da aus einem breiten Spektrum von Möglichkeiten.